Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang...

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.
Nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.
Wie soll ich weiterleben, wenn sie nicht mehr
da sind?

Allein im Nebel tast ich Tod entlang.
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr,
und die es trugen, mögen mir vergeben.

Bedenkt:
Den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod des
anderen muss man leben.

Ruhe in Frieden mein liebes Kind...